- - Beziehung und Lernen in Digitalität - - Lern- und Medienkonzepte (weiter-) entwickeln. Ein moderiertes und begleitetes Schulnetzwerk 2021-2023.

Im letzten Jahr hat die Serviceagentur das erste begleitete hessische Schulnetzwerk ins Leben gerufen. Über zwei Jahre hinweg stehen die selbstgewählten Entwicklungsvorhaben der Schulen im Fokus. Nun schauen wir zurück auf das erste Schuljahr, berichten von unseren Aktivitäten und geben einen Ausblick auf die weiteren Vorhaben: 

Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt (…).“, heißt es in Paul Watzlawicks 2. Axiom der Kommunikation. In Digitalität zu vernetzen bedeutet gleichzeitig, Wege für Beziehungsarbeit zu öffnen.

Dieses Schulnetzwerk soll Ihnen Unterstützung darin sein, Ihre Konzepte der digitalen Bildung zu entwickeln und zu verankern. Ziel ist es auch, die Netzwerke so zu etablieren, dass sie  auch über die Dauer der Reihe Bestand haben.

In einem Mix aus Fach- und Methodenimpulsen, Netzwerktreffen der teilnehmenden Schulen und Einzelcoachings vor Ort oder digital, stehen über zwei Schuljahre hinweg Ihre selbstdefinierten Entwicklungsprojekte im Bereich des digitalisierten Lernens im Zentrum der Veranstaltungen.  In den Netzwerken erhalten die Projektteams fachliche Anregungen, Austauschmöglichkeiten und die Chance, die eigene Praxis systematisch zu reflektieren.


Bisherige Aktivitäten im Netzwerk:

 

Online-Austausch-Treffen am 7. Juli 2022

Am 7. Juli trafen sich das Organisations-Team des Netzwerks mit den beteiligten Schulen auf der digitalen Plattform wonder.me um sich über den aktuellen Entwicklungsstand und die Bedarfe vor Ort auszutauschen.

Dabei konnte auch die thematische Ausrichtung des zweiten Netzwerkjahres geklärt und an den Interessen der Teilnehmenden ausgerichtet werden. So soll es zukünftig regelmäßig Online-Sprechstunden geben.

Außerdem wurde sich auf den Ort des nächsten Netzwerktreffens im Herbst 2022 geeinigt: Die Veranstaltung wird in der Alemannenschule in Wutöschingen stattfinden. Durch hybride Angebote soll auch eine Online-Teilnahme ermöglicht werden.

 


Endlich in Präsenz:
das 2. Netzwerktreffen an der IGS Göttingen am 19. und 20. Mai 2022

Am Donnerstag wurde das Netzwerk an der  Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule empfangen. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Tanja Laske wurde das Pädagogische Konzept der IGS Göttingen vorgestellt – dessen Entstehungsgeschichte sowie die Rahmenbedingungen für die Schulentwicklung.

Nach dem Mittagessen wurde die Schule besichtigt: Der weitläufige Eingangsbereich ist in viele kleinere Bereiche strukturiert, in denen etwa Chöre, Theatergruppen oder Tanzstunden ihren Platz finden, der aber auch Gelegenheit bietet für Rückzug und Spiel in den Pausen. Es gibt viele Raume für praktische Tätigkeiten, Werkstätten, das Kino und die Teestube.

Im Anschluss präsentierten die Netzwerkschulen ihren Entwicklungsprozess.  Am späten Nachmittag wurden die Gäste schließlich von den  RobotIGS empfangen: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre selbstorganisierte Arbeitsgemeinschaft vor.

Der Freitag begann mit der ausführlichen Vorstellung des Medienkonzeptes der IGS Göttingen durch Stefan Knapp. Dabei wurden sehr konkret Entwicklungsschritte und Erfahrungen der Arbeit mit den unterschiedlichen Endgeräten und deren Administration beschrieben. Des Weiteren wurde ein Einblick in EDUNEON ermöglicht, einer digitale Plattform für Schulen und Kommunen zur Unterstützung bei der Erstellung und Pflege schulischer Medienkonzepte und kommunaler Medienentwicklungspläne zu geben.

 


Digitaler Marktplatz der Ideen am 11. Februar 2022:
Nützliche Apps und Anwendungen für die Schule 

Der Digitale Marktplatz ist eine Idee des Netzwerkes „Digitale Schulentwicklung“. 

Dieses Format beruht grundsätzlich auf dem Lernen auf Gegenseitigkeit – alle Menschen, die Lust und Interesse haben, Ihr Wissen und Ihre Ideen
auf dem Marktplatz „feilzubieten“, andere zu inspirieren und sich selbst inspirieren zu lassen, sind als Teilnehmer*innen (und Anbieter*innen) herzlich willkommen.  

Für diese spezielle Veranstaltung beschränkte sich die Teilnahme auf die Schulen des Netzwerks - perspektivisch wird der "Marktplatz" auch offen zugänglich sein.

Veranstaltungsort war wonder.me  

Hier gibt es weitere Informationen zu den Apps, Programmen und Werkzeugen, die am 11.2. an unseren „Ständen“ vorgestellt wurden: 

www.hessen.ganztaegig-lernen.de/veranstaltungen/digitaler-marktplatz

 


Das 1. Netzwerktreffen am 11. und 12. November 2021 als Online-Angebot
 

In einem Mix aus Fach- und Methodenimpulsen, Netzwerktreffen der teilnehmenden Schulen und Einzelcoachings vor Ort oder digital, stehen über 2 Schuljahre hinweg die selbstdefinierten Entwicklungsprojekte der teilnehmenden Schulen im Bereich des digitalisierten Lernens im Zentrum der Veranstaltungen. In den Netzwerken erhalten die Projektteams fachliche Anregungen, Austauschmöglichkeiten und die Chance, die eigene Praxis systematisch zu reflektieren.

Begleitet und moderiert wird das Netzwerk von Wolfgang Vogelsaenger. Er war von 2002 - 2018 Leiter der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule Göttingen-Geismar. 15 hessische ganztägig arbeitende Sekundarschulen aus den Regionen Nord, Mitte und Rhein-Main trafen sich zu einem ersten Netzwerktreffen am 11. und 12. November im Rahmen eines Online-Angebotes. Nach einem ersten Kennenlernen wurden Vereinbarungen für die konkrete inhaltliche Arbeit getroffen und der weitere Unterstützungsbedarf definiert.

 


1. Information und Auftakt am 5. Oktober 2021 online:

Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt (…).“, heißt es in Paul Watzlawicks 2. Axiom der Kommunikation.

Welche Relevanz diese Wahrheit für Schule und Lernen hat, wurde im Distanz- und Hybridlernen nur allzu deutlich. So scheint es unumgänglich, den Beziehungsaspekt sowohl als Ausgangspunkt als auch als Zielreferenz für Initiation, Entwicklung und Evaluation von Medienkonzepten anzunehmen.

Diese Veranstaltungsreihe soll Ihnen Unterstützung darin sein, Ihre Konzepte der digitalen Bildung zu entwickeln und zu verankern. Ziel ist es auch, zum Entstehen von Netzwerken beizutragen, die auch über die Dauer der Reihe Bestand haben.

In einem Mix aus Fach- und Methodenimpulsen, Netzwerktreffen der teilnehmenden Schulen und Einzelcoachings vor Ort oder digital, stehen über 2 Schuljahre hinweg Ihre selbstdefinierten Entwicklungsprojekte im Bereich des digitalisierten Lernens im Zentrum der Veranstaltungen.  In den Netzwerken erhalten die Projektteams fachliche Anregungen, Austauschmöglichkeiten und die Chance, die eigene Praxis systematisch zu reflektieren.

Die Digitalisierung der schulischen Bildung – das Lernen und Arbeiten in Digitalität – hält zahlreiche Chancen bereit:

  • für die individualisierte Gestaltung des Unterrichts
  • für personalisierte Lernkonzepte
  • für individuelle Förderbegleitung
  • für Schul- und Organisationsentwicklung
  • für Partizipation
  • für das Zusammenwachsen der Schulgemeinschaft und
  • die Verwaltung schulischer Organisationsprozesse.

In Digitalität zu vernetzen bedeutet gleichzeitig, Wege für Beziehungsarbeit zu öffnen.


Struktur und Ablauf

  • 05.10.2021: Informations- und Auftaktveranstaltung
    • anschließend Bewerbung zur Teilnahme
  • 11./12.11.2021: erste Netzwerkveranstaltung mit fachlichen Inputs, Austausch und Arbeit in "Homegroups"
  • In 2022/23: Einzelcoachings vor Ort oder digital und Netzwerktreffen im Wechsel
  • In 2023: Abschlussveranstaltung

Gemeinsam mit Wolfgang Vogelsaenger, der Sie in den Coachings und Netzwerktreffen begleiten wird, möchten wir Sie in dieser Auftaktveranstaltung über Inhalte und Ablauf informieren – im Anschluss treffen Sie Ihre Entscheidung und bewerben sich für die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe.

Wolfgang Vogelsaenger war von 2002 - 2018 Leiter der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule Göttingen-Geismar. In 2011 erhielt die IGS GÖ-Geismar den Schulpreis für „Eine wertschätzende, vertrauensvolle Beziehungskultur zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Eltern und Lehrern, zwischen Kolleginnen und Kollegen(…).“ Zentrales Element des pädagogischen Konzepts ist der Grundsatz der Organisation der Schüler*innen in heterogenen Teamkleingruppen - die Arbeit dieser „Tischgruppen“ wurde  seit 2015 durch das Werkzeug „iPad“ ergänzt und verstärkt.

Heute sind dort täglich ca. 1200 iPads im Einsatz - im Einklang mit dem pädagogischen Konzept. So ausgestattet konnte schließlich auch Homeschooling und Hybrid-Unterricht gelingen. Schulpreis Homeschooling 2020

Diese Erfahrungen bringt Wolfgang Vogelsaenger in die Arbeit dieses Netzwerkes ein, wie auch schon in Netzwerke Vorarlberger Schulen oder in das Netzwerk von Schulen der Initiative „Starke Schulen - starke Kinder und Jugendliche“ der DKJS in Sachsen-Anhalt.


Zielgruppe der Veranstaltungsreihe:

Lehrende und Leitende aus Schulen der Sekundarstufe I (aus Hessen)

Die Teilnahme empfiehlt sich mindestens in Tandems, wobei eine Person die Medienbeauftragung (IT/ Digitalisierung) an Ihrer Schule innehaben sollte. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme ungeachtet des „Entwicklungsstands“ des Digitalisierungsprozesses an Ihrer Schule.


Handout und Übersicht der Module