Pakt für den Nachmittag

Im Bereich der häufig gestellten Fragen haben wir für Sie wiederkehrende Fragen (FAQs) zum Pakt für den Nachmittag zusammengestellt und thematisch sortiert. Die Beantwortung der Fragen erfolgt nach dem aktuellen Kenntnisstand und wird regelmäßig überarbeitet. In dem gegebenen Rahmen kann kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden. Die folgenden Ausführungen ersetzen keine rechtliche Beratung. Für Rechtsnachteile, die im Einzelfall aus Folgerungen entstehen, die aus den Auskünften gezogen werden, haftet das Land nicht. (Stand 11.12.2015)

16. Welche Möglichkeiten zum Ausbau ihrer Ganztagsangebote haben Schulträger, die noch nicht am Pakt für den Nachmittag teilnehmen?

Aus den vielen wertvollen Impulsen von Eltern-, Schüler- und Lehrervertretungen, die die Hessische Landesregierung im Schuljahr 2014/2015 im Rahmen des Bildungsgipfels erhalten hat, wird sie die Anregungen für den Ganztagsbereich im Hinblick auf die Einrichtung gebundener Ganztagsschulen an Grundschulen sowie auf die Einbeziehung weiterführender Schulen ins Ganztagsprogramm des Landes aufgreifen.  Allen Schulträgern soll demnach die Möglichkeit gegeben werden, Vorschläge für Erweiterungen von Grundschulen im Profil 1 oder 2 hin zum Profil 3 zu machen. Schulträger, die nicht am Pakt teilnehmen, können dafür die Ressourcen aus dem so genannten „Stellenkorridor“ verwenden (siehe hierzu auch die Frage 17). Darüber hinaus ist der Ausbau von ganztägigen Angeboten an weiterführenden Schulen in allen Profilen grundsätzlich zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass der bedarfsgerechte Ausbau ganztägiger Angebote im Grundschulbereich weiterhin deutlich Priorität genießt und dies im Gesamtausbauplan des Schulträgers dargelegt wird. Ein Ausbau in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ist dabei gegenüber einem Ausbau im Gesamtbereich der Sekundarstufe I zu bevorzugen. Auch für die Entwicklungen im Bereich der weiterführenden Schulen können Schulträger, die nicht am Pakt teilnehmen, wiederum Ressourcen aus dem Stellenkorridor verwenden.

17. Welche Zuweisungen werden Schulträger erhalten, die noch nicht am Pakt für den Nachmittag teilnehmen?

Die Landesregierung ermöglicht auch den Nicht-Pakt-Schulträgern eine planbare Ausweitung des Ganztagsbereiches an ihren Schulen. Für den Ganztagsausbau stellt sie jährlich 230 zusätzliche Stellen für den Ganztagsausbau zur Verfügung. Ein Teil davon (im Schuljahr 2015/2016 waren 145 Stellen eingeplant) ist für die Aufnahme von Schulen in den Pakt für den Nachmittag vorgesehen, während ein anderer Teil als „Stellenkorridor“ für diejenigen Schulträger dient, die noch nicht daran teilnehmen. Die im Stellenkorridor je Schulträger vorgesehenen Lehrerstellen entsprechen im Umfang dem bisherigen Ganztagsschulprogramm.

18. Wie berücksichtigt die Landesregierung beim Pakt für den Nachmittag Impulse aus dem Bildungsgipfel, der im Schuljahr 2014/2015 stattgefunden hat?

Aus den vielen wertvollen Impulsen von Eltern-, Schüler- und Lehrervertretungen, die die Hessische Landesregierung im Schuljahr 2014/2015 im Rahmen des Bildungsgipfels erhalten hat, wird sie die Anregungen für den Ganztagsbereich im Hinblick auf die Einrichtung gebundener Ganztagsschulen an Grundschulen sowie auf die Einbeziehung weiterführender Schulen ins Ganztagsprogramm des Landes aufgreifen. Allen Schulträgern soll demnach die Möglichkeit gegeben werden, Vorschläge für Erweiterungen von Grundschulen im Profil 1 oder 2 hin zum Profil 3 zu machen. Von Schulträgern, die am „Pakt für den Nachmittag“ teilnehmen, können hierfür Stellen aus dem Pakt genutzt werden. Schulträger, die nicht am Pakt teilnehmen, können dafür die Ressourcen aus dem so genannten „Stellenkorridor“ verwenden (siehe hierzu auch Frage 17). Die im Stellenkorridor je Schulträger vorgesehenen Lehrerstellen entsprechen im Umfang dem bisherigen Ganztagsschulprogramm. So ermöglicht die Landesregierung auch den Nicht-Pakt-Schulträgern eine planbare Ausweitung des Ganztagsbereiches an ihren Schulen.

Darüber hinaus ist der Ausbau von ganztägigen Angeboten an weiterführenden Schulen in allen Profilen grundsätzlich zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass der bedarfsgerechte Ausbau ganztägiger Angebote im Grundschulbereich weiterhin deutlich Priorität genießt und dies im Gesamtausbauplan des Schulträgers dargelegt wird. Ein Ausbau in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ist dabei gegenüber einem Ausbau im Gesamtbereich der Sekundarstufe I zu bevorzugen. Auch für die Entwicklungen im Bereich der weiterführenden Schulen können von den am Pakt für den Nachmittag teilnehmenden Schulträgern Stellen aus dem Pakt genutzt werden. Schulträger, die nicht am Pakt teilnehmen, können dafür wiederum die Ressourcen aus dem Stellenkorridor verwenden.

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